Dokumentation entscheidet über Nachträge, Gewährleistung und Streitfälle. Trotzdem entsteht sie oft abends aus dem Gedächtnis, weil auf der Baustelle die Zeit fehlt.
Der neue Ablauf
- Der Monteur macht Fotos wie bisher.
- Er spricht 60 Sekunden in sein Telefon: was gemacht wurde, was fehlt, wer vor Ort war.
- Die KI erzeugt daraus einen strukturierten Tagesbericht mit Datum, Gewerk, Leistung, Behinderungen und Fotoanhang.
- Der Bauleiter prüft und gibt frei. Der Bericht geht automatisch an Kunde und Archiv.
Warum das rechtlich hilft
Nachträge scheitern selten am Anspruch, sondern am Nachweis. Ein zeitgestempelter Bericht mit Foto und klarer Formulierung ist bares Geld. Gleiches gilt für Behinderungsanzeigen: Wer sie am selben Tag dokumentiert, argumentiert später deutlich stärker.
Mängellisten, die sich selbst sortieren
Aus denselben Fotos lassen sich Mängel erfassen, nach Raum und Gewerk gruppieren und als Aufgabenliste an Nachunternehmer verschicken, inklusive Frist und automatischer Erinnerung. Der Abnahmetermin wird dadurch planbar statt hektisch.
Worauf Sie achten müssen
- Speicherung in Europa, klare Löschfristen, Zugriff nur für Projektbeteiligte
- Keine Personen auf Fotos ohne Notwendigkeit
- Freigabe durch einen Menschen, bevor etwas an den Kunden geht
Häufige Fragen
Versteht die KI Dialekt und Fachbegriffe? Mit einem eigenen Begriffsverzeichnis Ihres Betriebs sehr zuverlässig. Das Verzeichnis wächst mit.
Was, wenn kein Netz auf der Baustelle ist? Aufnahme lokal speichern, Verarbeitung startet automatisch bei Verbindung.
Erster Schritt: Eine Woche lang alle Berichte per Sprachnotiz erstellen und die Zeitersparnis stoppen.
