Plattformen bringen Reichweite und nehmen dafür bis zu 30 Prozent. Bei fünf Prozent Umsatzrendite ist das der Unterschied zwischen Gewinn und Verlust.
Was ein eigenes System braucht
- Bestellseite, die auf dem Handy in unter 60 Sekunden funktioniert
- Zahlung per Karte, Apple Pay, Google Pay und Rechnung für Firmenkunden
- Zeitfenster für Abholung und Lieferung mit realistischer Küchenkapazität
- Automatische Bestellbestätigung und Status per WhatsApp oder SMS
- Anbindung an Kasse und Bondrucker, damit niemand abtippt
Der eigentliche Wert: die Kundendaten
Auf Plattformen gehört Ihnen der Gast nicht. Im eigenen System haben Sie Bestellhistorie, Lieblingsgerichte und Kontakt mit Einwilligung. Damit funktioniert Wiederkauf-Automatisierung:
- Reaktivierung nach 30 Tagen ohne Bestellung
- Geburtstagsangebot
- Mittagsangebot nur an Bürostandorte im Umkreis
- Empfehlung passend zur letzten Bestellung
Umstellung ohne Umsatzloch
Schalten Sie Plattformen nicht sofort ab. Führen Sie das eigene System parallel ein, legen Sie Flyer und QR-Codes in jede Tüte, geben Sie einen kleinen Direktvorteil und messen Sie den Direktanteil monatlich. Ab etwa 40 Prozent Direktanteil lohnt sich die Verhandlung mit Plattformen oder der Ausstieg.
Sichtbarkeit sichern
Verlinken Sie das Bestellsystem im Google-Unternehmensprofil, auf jeder Menüseite und in der Instagram-Bio. Strukturierte Daten für Restaurant und Angebote helfen, dass Suchmaschinen und Antwortmaschinen den direkten Weg zeigen.
Häufige Fragen
Was kostet ein eigenes System? Einmalige Einrichtung plus geringe Transaktionsgebühren, meist unter fünf Prozent der Plattformkosten.
Wer fährt die Lieferung? Eigenes Personal in engem Radius oder ein Fahrdienst ohne Marktplatzprovision.
Erster Schritt: Rechnen Sie Ihre Plattformprovision der letzten zwölf Monate zusammen.
